Vier Pfoten für die Seele – Tiergestützte Arbeit

Dass Tiere auf die Seele von Menschen eine positive Wirkung haben ist mittlerweile mehrfach wissenschaftlich belegt. Und „positive Wirkung“ ist eigentlich ein viel zu geringer Ausdruck. Tiere können in vielen Bereichen helfen. Sei es bei psychischen Themenbereichen, in der Lerntherapie bei Kindern, bei Kindern mit den verschiedensten Problemen (Mobbing, schwaches Selbstwertgefühl, Aufmerksamkeitsprobleme etc.) Tiere sind wertvolle „Therapeuten“ in der Arbeit mit Menschen die ein seelisches Trauma erlitten haben. Demenzkranke Menschen blühen auf wenn sie Kontakt mit Tieren haben können. „Schwierige Jugendliche“ werden bei der Arbeit mit dem Tier zugänglicher und können sich leichter öffnen. Patienten mit neurologischen Erkrankungen, sowie Neuro-Patienten in der Rehabilitationsphase können von der Arbeit mit dem Tier sehr viel profitieren.

Es benötigt aber noch einiges an Aufklärungsarbeit, denn nach wie vor sind viele Menschen aus verschiedenen Gründen der tiergestützen Arbeit  eher kritisch eingestellt. Sei es aus hygienischen Gründen was ich bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen kann. Oder aber es ist einmal mehr die Einstellung des Menschen alles besser zu wissen und zu können – und schliesslich ist ein Tier ja nur ein Tier……. Und diese Einstellung kann ich nicht nachvollziehen. In diesem Punkt leiste ich hartnäckige Aufklärungsarbeit.

Was macht Tiere so besonders und einzigartig in der tiergestützten Arbeit?

Tiere begegnen Menschen auf einer ganz anderen Ebene. Sie sehen den Menschen an und sehen in seine Seele. Tiere reflektieren sofort. Tiere sind ehrlich. Ein Tier wertet nicht. Tiere sind oftmals um ein vielfaches empathischer als mancher Mensch. Tiere können motivieren ohne Leistungsdruck zu erzeugen. Tiere nehmen den Menschen in seinem Ganzen an. Tiere sind sehr gute Lehrmeister und Coaches.

Was gilt es zu beachten?

Tiere empfinden wie wir auch das ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen. Tiere sind beseelte Wesen und nicht einfach therapeutische Arbeitsmittel. So ist es äusserst wichtig darauf zu achten den tierischen Partner nicht zu überfordern. Er muss Zeit haben um „zu sein“ und zwar seiner Art entsprechend. Er muss körperlich und geistig gesund sein denn nur ein ausgeglichenes und gesundes Tier kann diese Arbeit bewältigen. Das Tier muss selbstverständlich für seine Aufgabe geeignet sein.

Sie finden hier demnächst weitere Informationen und Angebote betreffend der tiergestützten Arbeit.